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2. International Hei(de)land Games 2013

Spannende Spiele und erstklassige Musik bei den 2. Int. Hei(de)land Games

Bei bestem Königswetter können die Veranstalter vom Hermannsburger Schottentag e.V. auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Tausende Besucher strömten am vergangenen Wochenende in den Örtzepark zu Hermannsburg, um sowohl das Auftaktkonzert am Freitag den 07.06.13 mit THE KELTICS, HOGAN und TÙRAS aus Irland als auch die darauf folgenden Wettkampftage am Samstag und Sonntag sowie das umfangreiche Rahmenprogramm und Samstagabend Konzert mit SKERRVORE und ANDREW GORDON aus Schottland, TEUTONIA PIPE BAND und CHRIS BLEVINS aus England zur erleben.

Großes Medieninteresse

Zwei Fernsehsender, hier NDR Sportgala und FAN „Fernsehen aus Niedersachsen“ haben das Spektakel mit Kamerateams festgehalten. Der NDR ist sogar an beiden Wettkampftagen der 17 Männer- und 5 Frauenteams dabei gewesen und hat das Hermannsburger Männerteam „Mac Leods – Es kann nur einen geben“ mit Ben Wozny als zusätzliches Teammitglied vom NDR sowie dem Hermannsburger Frauenteam „Bravehearts“ – Spielerfrauen mit Kindern mit Begeisterung und Freude begleitet.

"Wir waren eine richtig große und spaßige Familie", so die Redakteurin Mimi vom NDR. Der Spaß war wieder sowohl für die teilnehmenden Teams als auch für die Besucher garantiert, die in diesem Jahr auch weitere Strecken auf sich genommen haben, um bei dieser gut organisierten Veranstaltung dabei zu sein.

Leider mussten aufgrund der seit einigen Wochen und momentan noch andauernden Hochwasser-Katastrophe insgesamt sieben angemeldete Teams absagen, weil diverse Spieler in den Noteinsatz gegangen sind.

Uwe de Klark, 1. Vorsitzender vom Hermannsburger Schottentag e.V. zog eine positive Bilanz, und hob hervor, das rundherum für diese Großveranstaltung alles reibungslos geklappt hat. Man hat den Besuchern tagsüber ein tolles und abwechslungsreiches Programm geboten und konnte am Freitag- und Samstagabend erstklassige Bands auf der Glenfiddich Bühne erleben.

SKERRYVORE, HOGAN, ANDREW GORDON, THE KELTICS, ....

HOGAN aus Irland haben am Freitag mit ihrem frischen und druckvoll klingenden Powerpop für Furore gesorgt. Ganz untypisch für derartige Veranstaltungen war es gerade diese Band die überrascht hat und eine Bombenstimmung erzeugte.

Hogan

Viele zunächst unsichere Gesichter schlossen sich schon nach den ersten Songs der mittlerweile sehr großen und angereisten Fangemeinde an, die mit Hogan T-Shirts ihre jungen Idole anfeuerte. Ronan Nolan der Schlagzeuger der Band bot dem Publikum ein beeindruckendes Schlagzeugsolo, wo auch der letzte in Begeisterung aufgegangen ist.

Als Opener am Freitag stand die urtypisch spielende irische Band TÙRAS auf der Bühne die mit Qualität überzeugte. Am Ende ihres Konzertes übereichte die Band dem Organisator Timo Lange der für das Programm und Ablauf verantwortlich zeichnete die County Flagge von OFFALY. Eine Ehre für unsere Veranstaltung, die in Ehren gehalten wird, so Lange. Noch während der Veranstaltung wurde die Flagge in der Bühne aufgehängt. Ein sehr gutes Zeichen - Musik verbindet Nationen und schlägt Brücken ohne politische Interessen, so Timo Lange sichtlich gerührt.

Als Headliner beendete die lokale und weit bekannte Band THE KELTICS in üblicher Manier bei bester Partylaune und einem gut gefülltem Platz und einigen Zugaben das Auftaktfestival gegen 0:30 Uhr.

Wer aber gedacht hat musikalisch kann so eine Veranstaltung nicht mehr getobt werden wurde am Samstagabend eines besseren belehrt. Schon das Vorprogramm beginnend mit CHRIS BLEVINS aus England war sehr unterhaltsam und gut, so erläuterte CHRIS mit Akzent viele der Songs um den Inhalt und Sinn zu beleuchten.

Anschließend konnten sich die Besucher auf ANDREW GORDON freuen, der schon 2012 gefeiert worden ist. Seine mit Akustikgitarre, Flöte oder Bodhran (Handtrommel) vorgetragenen Songs, teilweise Traditionals aber größtenteils aus eigener Feder stammend sowie seine eindrucksvolle, markante und klare Stimme fanden sehr großen Anklang beim Publikum auf dem mittlerweile gut gefüllten Platz.

Andrew Gordon

Als kleines Hightlight holte Andrew, Timo Lange und Ronnie Bromhead (beide Ex-Keltics) auf die Bühne. Mit drei gemeinsam vorgetragenen Songs, die kurz vorher im Backstagebereich geprobt und angespielt wurden stieg merklich die Stimmung. Eine nette Geste, gemeinsam eine Session mit diesem Ausnahmemusiker präsentieren zu dürfen, so Ronnie Bromhead und Timo Lange einstimmig nach dem Kurzauftritt.

SKERRYVORE aus Schottland die dann ab 22:00 Uhr mit ihrer Show starteten überzeugten schon mit den ersten Tönen ihres instrumentalen Auftaktes das Publikum. Mit einem Sound, den man eigentlich nur aus großen Stadien kennt zeigten die SKERRIES ihre gesamte Bandbreite und überzeugten durch blindes und perfektes Zusammenspiel.

Skerryvore

Alec der Frontmann der Band überzeugte mit einer klaren und fantastischen Stimme, die stets präsent war und unter die Haut gegangen ist. Viele Fans der SKERRIES haben weite Strecken auf sich genommen, um dieses Konzert besuchen zu können. Wo bekommt man noch die Gelegenheit so ein Musik-Programm für 10,-€ in einen solchen Ambiente draußen genießen zu können so ein SKERRIES Fan der extra aus Hildesheim angereist war.

Mit einer grandiosen Show beendeten die SKERRIES Ihren Auftritt um dann anschließend dem großen Ansturm auf Ihren CD-Stand gerecht zu werden. An diesem Abend konnte die Band ihre Fangemeinde problemlos vergrößern.

"Mehr geht nicht", so z.B. Volker Prüsse aus Hermannsburg, der abschließend resümierte, das das 25,-€ teure Wochenendticket jeden Cent wert gewesen ist.

Faire Spiele

TauziehenAm Sonntag wurden dann die restlichen Disziplinen der Teams ausgefochten, um am Ende des Tages die Siegermannschaften ermitteln zu können. Die Disziplin „Sheaf of Balance“ hat sowohl den Teams als auch den Zuschauern am meisten gefallen. Unterhaltung und Spaß war garantiert, denn es flogen bei dieser Gaudi richtig die Fetzen.

Trotz allem Ehrgeiz unter den Teams darf man abschließend festhalten, das ein faire und freundschaftliche Stimmung über die gesamte Wettkampfdauer und darüber hinaus geherrscht hat.

Unter den Teams sind bereits Freundschaften entstanden, und bei aller Anstrengung der gestellten Herausforderungen konnte man jedem Spieler sichtlich den Spaß und die Freude an diesen Tagen ansehen.

Kurz vor der Siegerehrung auf der Glenfiddich Bühne mussten dann wieder die Organisatoren antreten. Diesmal im Tauziehen „Tug ò War“. Fünf Organisatoren standen hierbei zunächst fünf Frauen gegenüber. In einer kurzen Mannschaftsbesprechung der Organisatoren, was die Frauen wohl vorhätten, wurde sich in die Hände spuckend auf den Wettkampf vorbereitet.

Nach den ersten Kommandos wechselte jedoch das Gegnerteam der Organisatoren kurzerhand durch und es standen die kräftigsten Männer aus diversen Teams am Tau. Unter großer Freude aller anwesenden Teams, dem Moderator Sam und Oberschiedsrichter Klaus Locker wurden die Organisatoren nach dem Kommando „Pull“ ohne Mühe besiegt und allesamt über den Rasen gezogen.

Nach dem Seitenwechsel gewann zwar das Team der Organisatoren, jedoch wohl nur um einen dritten Kampf herauszufordern, und dieser ging wieder eindeutig an das Mixteam der Mannschaften. Eine schöne Einlage, so Thomas Hermsdorf lächelnd.

„So sehen Sieger aus“

Nach einer kurzen Ansprache und dankenden Worten vor der Preisverleihung durch den Chieftain of the Clans Axel Flader übernahm dann noch einmal Uwe de Klark das Mikrophon um persönliche Dankensworte auszusprechen und sich bei Allen für dieses fantastische Wochenende bei sehr guten Wetterbedingungen zu bedanken.

Thomas Hermsdorf übernahm dann die Verkündung der diesjährigen Ergebnisse und Platzierungen der Herren und Damenmannschaften. Doch noch vor dieser Bekanntgabe hob er ein Team besonders hervor, und rief mit den Worten „So sehen Sieger aus“ das Team „Alberts Baumschupser“ auf die Bühne. Dieses Team mit behinderten Menschen erhielt aus den Händen von Axel Flader einen Sonderpreis für herausragende Leistungen.

Team Alberts Baumschupser

Sichtlich gerührt von der versprühenden Freude dieser tollen Mannschaft die sich feiern ließ haben alle Teams und Besucher mit Standing Ovations „So sehen Sieger aus“ minutenlang gesungen. Das ist gelebte und ehrliche Integration von behinderten Menschen in unserer Mitte, so Hermsdorf abschließend mit feuchten Augen. Ein toller Abschluss einer tollen Veranstaltung, resümierte Flader.

Zum Schluss warteten alle Teams aufgeregt auf die Verkündung der Platzierungen. Beginnend mit den reinen Damenmannschaften konnte sich auch in diesem Jahr das Team „Die Heidjer Weibsen“ aus Faßberg als Titelverteidiger durchsetzen. Unter großer Freude gratulierten die geschlagenen Damenteams herzlich und es wurde anschließend gemeinsam feucht fröhlich gefeiert.

Team 12 - Die Heidjer Weibsen

Bei den Herren sah es in diesem Jahr anders aus. Die Titelverteidiger „Mac Leods – Es kann nur einen geben“ mit Ben Wozny als zusätzliches Teammitglied vom NDR landeten am Ende nur auf Platz 6. Das geht völlig in Ordnung, wird hatten mächtig Spaß und sind mit unserer Platzierung mehr als zufrieden, so Henri Kienker.

Durchgesetzt hat sich in diesem Jahr ein neues und starkes Team nämlich die „Body & Care Hunters“ aus Bergen/Hermannsburg. Wir sind überglücklich und zufrieden, so Sven Glenewinkel.

Team 30 - Body & Care Hunters


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